Solidarität statt Profite!

 

Am diesjährigen Tag der Arbeit fordert die JUSO JS Bielingue einen solidarischen Umgang mit den wirtschaftlichen Folgen der CORONA-Pandemie. Diese müssen nämlich von jenen getragen werden, die sich immer auf Kosten der Allgemeinheit bereichert haben.

“Solidarität, jetzt erst recht!” ist das Motto des diesjährigen Tag der Arbeit. Die JUSO Bielingue unterstützt diese Forderungen und so muss die CORONA-Pandemie eine Umverteilung zur Folge haben, die sowieso schon lange notwendig ist. Die sich androhende Wirtschaftskrise ist die Folge eines kapitalistischen Wirtschaftssystem, dass vor allem auf Wachstum und den enormen Profit der Wenigen ausgelegt ist. Entsprechend müssen die wirtschaftlichen Folgen  von jenen wenigen Profiteur*innen bezahlt werden, denn die Krise geht auf ihre Rechnung.

So kann es nicht sein, dass Arbeitsschutzrichtlinien in den Care-Berufen gelockert werden, während Unternehmen enorme Staatshilfen bekommen und gleichzeitig Millionen an Dividenden auszahlen.  So muss “Solidarität, jetzt erst recht”  Umverteilung vom reichsten Prozent hin zu den systemrelevanten Care-Arbeiter*innen bedeuten.

Der Kampf gegen AGGLOlac geht weiter

 

Die Abstimmung über das Grossprojekt AGGLOlac wurde aufgrund des Coronavirus verschoben. Somit muss sich die stimmberechtigte Bieler Bevölkerung noch länger gedulden, bis sie endgültig über AGGLOlac abstimmen darf. Artikel ansehen

Die JUSO Bielingue unterstützt das Kulturschutzgebiet!

An ihrer Mitgliederversammlung des 16. Januars haben die Mitglieder der JUSO Bielingue entschieden, das Projekt des Kulturschutzgebietes als Alternative  zur MOBIMO-Siedlung AGGLOlac zu unterstützen.

Die JUSO Bielingue kämpft schon seit Jahren vehement gegen die MOBIMO Siedlung am Seeufer zwischen Biel und Nidau, denn der damit verbundene Landverkauf und profitorientierte Wohnungsbau, führen zu einer nicht akzeptablen entdemokratisierung des Bodens, Umverteilung von unten nach oben und einer Gentrifizierung.[1]

Das Kulturschutzgebiet hingegen bietet eine Alternative, in der die Bieler und Nidauer Bevölkerung nicht nur von der Gefahr durch MOBIMO befreit wären, sondern auch neue Freiräume und Partizipationsmöglichkeiten gewinnen würden.[2]

Die JUSO Bielingue kämpfte schon mit der im Jahre 2017 lancierten Zwischennutzungsinitiative für mehr partizipativ organisierte Freiräume, und dementsprechend betrachten die Mitglieder das Projekt des Kulturschutzgebiet, als weiteres Projekt im Kampf für eine Stadt, die den Menschen dient und nicht dem Kapital!

[1], genauere Stellungnahme zu AGGLOlac

[2], Website des Kulturschutzgebietes

 

Robert-Walser-Sculpture

Danke!

In den letzten Monaten stand auf dem Bahnhofsplatz ein riesiges Kunstwerk. Ein Kunstwerk, dass für alle zugänglich war, unabhängig von ihrem sozialen Status und bei dem jede*r partizipativ daran mitgestalten konnte. Eine Hommage an Robert Walser, einem Bieler Schriftsteller, der sich immer mit jenen beschäftigte, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden, einem Engagement das heute genauso wichtig ist wie früher.

Die JUSO Bielingue bedankt sich bei Thomas Hirschhorn und allen die mitgeholfen haben dieses tolle Projekt zu realisieren und wir wünschen uns mehr (alternative) Kulturprojekte, die für alle offen stehen.

Zwischennutzungsinitiative ist angenommen!

Gestern wurde im Stadtrat von Biel (zum ersten mal in den 15-jährigen Geschichte der JUSO Bielingue!) unsere überparteilich eingereichte kommunale Initiative „Leerraum beleben! (Zwischennutzungsinitiative)“ in Form eines Reglements angenommen! Leider wurden bei der Umsetzung des Reglements nicht alle unsere Forderungen erfüllt, aber es ist dennoch eine massive Verbesserung der soziokulturellen Möglichkeiten und der Belebung der Leerräume in Biel.

JUSO sieht geplante Stadtordnung skeptisch

Medienmitteilung vom 15.04.2019
In Ihrer Stellungnahme zur Revision der Bieler Stadtordnung spart die JUSO nicht mit
Kritik: Besonders störend findet sie, dass mit der neuen Stadtordnung ein
Machttransfer von der Bevölkerung zur Stadtverwaltung stattfinden würde.
Ein erklärtes Ziel der Revision der Stadtordnung ist es, die Partizipationsmöglichkeiten
der Bielerinnen und Bieler zu verbessern. Doch die JUSO sieht nun ebendiese
bedroht: So soll etwa die Bevölkerung nicht mehr zwingend über das Budget der Stadt
abstimmen und die Beträge, ab welchen Geschäfte in die Kompetenz der
Stimmberechtigten fallen, sollen bedeutend stärker angehoben werden, als es die
Teuerung rechtfertigen würde. Aus Verwesentlichung der Demokratie, wird so ein
Abbau an demokratischer Partizipation.
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Parolenfassungen 4. März 2018

An unseren letzten Mitgliederversammlungen haben wir Parolen zu den diversen Vorlagen vom 4. März gefasst. Klar abgelehnt wurde dabei die libertäre No-Billag-Initiative und Köpfe wurden geschüttelt über den Umstand, dass der Bund die Bestätigung der Stände braucht, um Steuern erheben zu können. Artikel ansehen