Bieler Klimanotstandsprogramm

  Biel der 17. Juli:  Die JUSO Bielingue präsentierte heute auf dem Zentralplatz ihr Klimanotstandsprogramm und übergab es anschliessend dem Generalsekretär der Direktion Direktion Bau, Energie und Umwelt. Die JUSO fordert damit die Stadt auf ihre klimapolitische Untätigkeit zu beenden und präsentiert einen eigene Katalog an Sofortmassnahmen. 

Heute morgen lud die JUSO JS Bielingue Medienvertreter zur Pressekonferenz und präsentierte direkt auf dem Zentralplatz vor dem Generalsekretariat Direktion Bau, Energie und Umwelt das  Bieler Klimanostandsprogramm. Anschliessend übergab sie den Katalog an Sofortmassnahmen dem Direktionsgeneralsekretär Franz Schnider.

JUSO will Untätigkeit der Stadt beenden
Mit der Ausrufung des Klimanotsandes am 19. September hat der Stadtrat den Klimawandel als als zu bewältigende, existenzbedrohende Krise anerkannt, doch leider ist in den letzten 10 Monaten nicht viel von Seiten der Stadt gekommen und ihr Verhalten war nicht einer  existenzbedrohenden Krise angemessen.

Für die JUSO Bielingue ist diese Untätigkeit fahrlässig und deshalb präsentierte sie heute ihren eigenen Katalog an Sofortmassnahmen. Diese stellen einen ersten Schritt in Richtung einer klimaneutralen Stadt. So forderte die JUSO Bielingue unter anderem ein Autofreies Biel bis 2030, gratis ÖV in Biel und den totalen Verzicht auf den WestAst.

Die JUSO Bielingue fordert nun von der Stadt, dass diese Klimapolitische Untätigkeit ein Ende hat und endlich die ersten Sofortmassnahmen ergriffen werden und hofft nun, dass das Bieler Klimanotstandsprogramm als Inspiration dienen wird.

Für die JUSO ist jedoch auch klar, dass diese Massnahmen erst einen ersten Schritt in Richtung eines Klimaneutralen Biel darstellen. Neben diesen Sofortmassnahmen braucht es noch tiefgreifendere und radikalere Massnahmen, diese sind jedoch grösstenteils nur  auf der Ebene des Bundes und des Kantons umsetzbar.

Das Bieler Klimanotstandsprogramm

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