Biel mobilisiert für 1:12-Abstimmung

JUSO-Aktion auf dem Zentralplatz Biel für gerechte Löhne.

„Wir erwarten aus Biel eine grosse Zustimmung zu 1:12″ sagt Salome Trafelet von der JUSO Biel. An der heutigen Aktion auf dem Bieler Zentralplatz wird aufgezeigt, wie gross die Lohnunterschiede bei den in Biel präsenten Banken sind.

„Die heutige Aktion zeigt, dass absurde Löhne und gefährliches Geschäftsverhalten zusammenhängen. Während die Problemfälle UBS und Credit Suisse auch völlig überrissene Spitzenlöhne auszahlen, bleiben die gut funktionierenden Banken wie BEKB oder Bank Coop noch einigermassen im Rahmen“ erklärt Julian Rodriguez von der JUSO Biel.

Während der Kundgebung gab es viele positive Stimmen aus der Bevölkerung. Manche kamen spontan mit den jungen Demonstrierenden ins Gespräch und man war sich einig: Auch die Grossen müssen Lernen sich an ein vernünftiges Mass zu halten.
„Die Wirtschaftsverbände haben vielleicht die Propaganda-Millionen, aber wir haben die Menschen“, zieht Cilio Minella von der JUSO Biel Bilanz.

Die 1:12-Initiative kommt am 24. November zur Abstimmung. Sie will die Lohnspanne innerhalb von Unternehmen so begrenzen, dass niemand in einem Monat mehr verdient als ArbeitskollegInnen in einem Jahr.

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