Mühleberg vom Netz!

Die BKW wehrt sich auch jetzt noch gegen eine konsequente Überwachung der Radioaktivität im Bielersee. Statt die Fahrlässigkeit einzugestehen und die Konsequenzen zu ziehen, drücken sich die AKW-Betreiber weiterhin vor einer Kostenübernahme und haben Beschwerde eingereicht.

„Unsere Beschwerde richtet sich gegen die Überwälzung der Kosten auf die Betreiber“, meint BKW-Sprecher Sommavilla. Wir fragen uns: auf wenn sollte denn sonst die Kosten überwälzt werden? Oder gibt es noch andere Firmen und Privatpersonen die ein AKW im Garten stehen haben, aus denen sie radioaktives Material in den Bielersee entfliessen lassen?

Dass das Wort der BKW keinen Deut wert ist, sieht man im diesem Beispiel umso deutlicher: Nachdem man versprochen hatte nach dem Cäsiumfund im Bielersee, die Situation zu analysieren und eine Lösung mit den Behörden zu finden, ist man sich jetzt zu Schade einen Bruchteil des Umsatzes in die Sicherheit für die Bevölkerung zu investieren. Da der BKW scheinbar nicht geglaubt werden kann, ist es umso wichtiger definitiv am 18. Mai Nein für die Weiterbetreibung des AKW Mühlebergs zu stimmen. Obwohl das Abschaltjahr überall zirkuliert, ist das weder gefestigt noch von offizieller Seite bestätigt.

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