JUSO JS Bielingue lädt zu Kurzvorträgen zum Thema „Flüchtendenhilfe vor Ort“

Anlässlich der aktuellen Thematik der Flüchtendenmigration werden am Donnerstag, 2. Juni ab 20 Uhr im Konferenzraum der Unia Biel-Seeland drei Freiwillige, die in der Flüchtendenhilfe aktiv sind, von ihren Erlebnissen auf Lesbos, in Idomeni und Slavonski Brod berichten. Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich über Flüchtendenhilfe zu informieren und zu diskutieren.

„Schön wär‘s, wenn ihnen [den Flüchtenden] dieser Weg so einfach und sicher wie möglich gemacht werden würde, sie freundlich begrüsst würden und dann unter menschengerechten Umständen leben könnten.“ So äussert sich Jessica Volmar, die Flüchtendenhilfe auf Lesbos und in Idomeni geleistet hat. Leider sähen die Verhältnisse aber ganz anders aus und später würde man „in den Geschichtsbüchern darüber lesen können, wie viele Menschen gestorben sind“. Jessica Volmar gehört zu den Menschen, die nicht nur zusehen können, sondern die helfen. Über ihre Erlebnisse berichtet sie zusammen mit zwei anderen Freiwilligen am 2. Juni in Biel.

Zu den ReferentInnen gehört auch Judith Schmid, die während dreier Monate auf Lesbos aktiv war, wo geflüchtete Menschen erstmals europäischen Boden unter den Füssen spüren. Ebenfalls von seinen Erfahrungen erzählen wird Michel Angele, der Einsätze in Slavonski Brod und auf Idomeni geleistet hat.

Was: Kurzvorträge aus der Flüchtendenhilfe
Wo: Unia Biel-Seeland, Murtenstrasse 33, 2501 Biel (5. Stock)
Wann: Donnerstag, 2. Juni 2016 ab 20 Uhr

Die JUSO JS Bielingue organisiert diese Veranstaltung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Flüchtendenmigration“, die zum Ziel hat, Menschen für diese Thematik zu sensibilisieren und ihnen Wegen aufzuzeigen, sich gegebenenfalls zu engagieren.

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