Der Faschismus gewinnt in Europa, wie auch in der Schweiz, zunehmend an Einfluss. Die rechtsextreme Partei SVP wird immer mächtiger und die gesamte Rechte unterwirft sich ihren rassistischen Ideen. Die Initiativen der SVP sind nur der sichtbarste Teil ihres Rassismus, wenn aber Pierre-Alain Schnegg beschliesst, Sans-Papiers den Zugang zu Notunterkünften zu verweigern, sind die Rechten die Ersten, welche sich darüber freuen.
Um den Rechtsextremismus zu bekämpfen, reicht es nicht aus, den Liberalismus einzudämmen und den Kapitalismus sympathisch zu machen. Es muss eine echte Alternative zu dem verheerenden Faschismus und Kapitalismus angeboten werden. Dieses System, welches das Unglück der Einen gegen das Unglück der Anderen eintauscht, muss zerstört werden.
Die Rechte will uns erzählen, dass wir uns zwischen niedrigeren Krankenkassenprämien und einer würdigen Aufnahme von Flüchtlingen entscheiden müssen. Das ist natürlich gelogen, aber so kann die Rechte Steuergeschenke an die Reichsten verbergen, während sie gleichzeitig Einsparungen im Bildungs- und Gesundheitswesen durchführt und Investitionen in die öffentliche Infrastruktur aufschiebt.
Unsere Antwort auf die Rechtsextremen lautet Solidarität, Bildung und Demokratisierung. Wir werden diesem selbstzerstörerischen System ein Ende setzen indem wir systematisch in die Instandhaltung und in den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur investieren, den Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung für alle, auch in ländlichen Gebieten, gewährleisten und die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen beenden. Nein zu Profiten in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Energieversorgung, Gesundheit, Bildung und Sozialhilfe.